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## Wäre das was für mich? ## Und hier kommen deine wichtigen Fragen, die du dir sicher schon gestellt hast seit du meinen Erklärungen lauschst... * Bist du schon 16 Jahre jung und hast ein gewissen Maß an geistiger und körperlicher Reife? Dann **JA** * Wenn du noch keinen Sport machst oder meinst, du bist unsportlich... **JA** * Wenn du schon Sport machst, oder eine andere Selbstverteidungsart lernst... **JA** * Wenn du gesundheitliche Einschränkungen hast... frag deinen Arzt und bring ein Attest mit, dann **JA** Wir waren ebenfalls Anfänger. Es gilt immer nur den inneren Schweinehund zu überwinden. Allein macht so etwas auch keinen richtigen Spaß. Bring deine Familie mit, deine Freunde, deine/n Freund/in um ihm/ihr zu imponieren. Anfangs benötigst du außer einem **Handtuch**, etwas **Wasser** zum Erfrischen und **sportliche Kleidung** nichts mitzubringen, außer Motivation und Spaß. Schau dir unser Training an oder mache einfach mit, wobei letzeres mehr Spaß macht. Gefällt es dir, dann schließe dich uns regelmäßig an und empfehle uns weiter. Wir wollen aber auch die Etikette nicht vergessen, der Respekt jeden anderem gegenüber ist ebenso wichtig wie die Etikette der Schüler und Lehrer bei uns. Aber alles wird erklärt, einen Wurf ins kalte Wasser gibt es nicht. Außer zu jedem Schaltjahr am 29. Februar...
## Was ist denn sonst noch zu beachten? ## Im Wesentlichen gibt es vier Grundsätze zu beachten: * **Haftung** Alle Trainingsparter haften untereinander. Es besteht Haftungsausschluss für die jeweiligen Trainer. Grob fahrlässige Handlungen bedingen eine allgemeine Haftung des Verursachers. * **Verletzungen** Der Teilnehmer willigt das mit dem Sport verbundene "Mehr" an Gefahren ein, so wie er auch für sich in Anspruch nimmt, dieses erhöhte Risikoniveau an den anderen Teilnehmer entschädigungsfrei setzen zu können. Zumindest verzichtet er insoweit auf die Abnahme der wirtschaftlichen Lasten des Verletzungsrisikos durch den Verletzers, wobei es naturgemäß auf die Schwere der Verletzung nicht ankommt. * **Gefahrenabwendung** Wenn sich ein Teilnehmer eine sportliche Übung nicht zutraut, soll er diese nicht ausführen. * **Gesundheit** Die Teilnehmer sind für ihren Gesundheitszustand selbst verantwortlich. Ab dem 08.03.2014 wird bei Bedarf von neu hinzukommenden Teilnehmern ein ärztliches Attest zur Vorlage verlangt.
## Wenn ich mitmache, brauche ich eine Uniform? ## Unsere Trainingskluft besteht aus **schwarzen Taekwondo/Karate-Anzügen** (dünner als Judo-Anzüge), **schwarzen Unterhemden** oder **T-Shirts** und dem **Gürtel** des jeweiligen Erfahrungsgrades. Füße sind entweder bar, in Socken (die Farbe ist ganz dir überlassen) oder in Übungsschuhen / Turnschuhen. Diese Dinge müssten also besorgt werden, wobei der Übergang zum nächsten Thema geschaffen wird...
## Doch nicht etwa... ## Doch! Geld... Moneten...Piepen...Zaster...Mäuse... ja, nun ist der Spaß vorbei, es wird ernst! Na, nun kein flaues Gefühl in der Magengegend bekommen, alles kostet immer etwas. Auch wenn es nur Zeit ist. Da wir eine Kontaktsportart ausüben, kann auch mal etwas schief gehen. Man fällt hin, wird falsch geworfen, trotz aller Vorsicht gegenüber darf man so etwas nicht ausschließen. Was dann? Gerade bei Verletzungen müssen wir rechtlich und finanziell vorbeugen. Deshalb kannst du, falls du noch keinen Sportunfallschutz hast, wie wir dem [Hombrucher SV 09/72 e.V.](http://www.hombruchersv.de/ "zuletzt geprüft am 03.10.2019") beigetreten. Die einmalige Aufnahmegebühr beträgt **10 Euro**, im Weiteren für jedes Mitglied **10 Euro monatlich**. Dadurch haben wir einen Unfallschutz über den Verein und können sogar Sporteinrichtungen des Vereins nutzen. Apropos Nutzen... wir nutzen eine interne Sammelkasse (als IG agieren wir profitlos), aus der wir Unkosten wie Trainingsausrüstung, Trainingsmaterial und gemeinsame Unternehmungen wie Grillabende oder Weihnachtsessen bezahlen.
## Prüfungsordnung ## #### Kyu-Prüfung #### Um im Schülergrad aufzusteigen, musst du natürlich Prüfungen bestehen. Diese setzen eine persönliche Reife voraus und können nach Festlegung eines Termines von unserern Trainern abgenommen werden. Dabei liegt es in deinem Ermessen, ob du die gezeigten Techniken links- oder rechtsseitig durchführst (wähle hier deine "Schokoladenseite"). Dabei kannst du aus der tabellarischen Übersicht entnehmen, welche Techniken vorgeführt werden müssen. Für alle Fälle solltest du dabei immer eine weitere Technik als "Reserve" parat haben. Die Techniken sollten beherrscht vorgeführt werden und im Verlauf weiterer Prüfungen präziser und effizienter werden. Vergiss dabei nicht: Trainer und der jeweilige Prüfungspartner sind zu achten. Halte dich an die Etikette. Und für die Prüfung zum 1. Dan musst du mindestens 18 Jahre jung sein. #### Übersicht der Ausbildungsordnung #### | | 6. Kyu | 5. Kyu | 4. Kyu | 3. Kyu | 2. Kyu | 1. Kyu | 1. Dan | | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | | Grundtechniken | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | | Ausweichtechniken | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | | Schlagtechniken | an der Pratze | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | | Fußtechniken | an der Pratze | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | | Roll- und Falltechniken | ✓ | ✓ | über ein Hindernis | Aufheben von Waffen | mit Waffen | ✓ | ✓ | | Wurftechniken | 3 | 4 | 6 | 9 | 12 | 15 | 20 | Abwehr- und Angriffstechniken müssen in Kombination durchgeführt und dürfen frei gewählt werden. Kombinationen sind dabei effektvolle Zusammenfügungen von Ninjitsu-Techniken im Stand und am Boden. Es müssen jeweils Schläge, Tritte, Würfe, Hebel- und Würgetechniken im Programm enthalten sein. | | 6. Kyu | 5. Kyu | 4. Kyu | 3. Kyu | 2. Kyu | 1. Kyu |1. Dan | | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | | Fasstechniken | | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | | Umklammerungstechniken | | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | | Schlagtechniken | | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | | Tritttechniken | | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | | Würgetechniken | | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | | Bodentechniken | | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | | Waffentechniken | | | 3 | 6 | 8 | 10 | 12 | | Randori (Übungskampf) | | | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | | Kata \* | | | | | | | ✓ | \* Eine Kata ist eine Zusammenfassung der verschiedenen Techniken in einer mindestens dreiminütigen Präsentation für die Prüfungskommission. Dabei wird auf die Ausführung der einzelnen Techniken sowie auf zusammenpassende Kombinationen geachtet und diese bewertet.